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Steinheim. „Was machst du denn nach dem Abi?“. Diese Frage wird einem Oberstufenschüler häufig gestellt, gerade kurz vor der Zeugnisvergabe. Die Antwort darauf ist schwer und auch den meisten Schülern nicht klar. Die Berufswelt scheint unendlich groß und ein grober Überblick fehlt.
Daher fand am Montag vor der Zeugnisvergabe ein Berufsinformationstag statt, der von Studienrat Josef Rhiel organisiert wurde.
Insgesamt sechs verschiedene Institutionen informierten die Jahrgangsstufen 11 und 12, gaben Tipps und Tricks und beantworteten fleißig die Fragen der Schülerinnen und Schüler.
Zum einen stellte sich die „European School for Administration and Management“ aus Lippstadt vor, eine private Hochschule, die einerseitzs aus der „academy for management assistants“, andererseits aus der „International Business School“ besteht. Das Interesse an Fremdsprachen ist hier von immenser Bedeutung und ein Schwerpunkt des Studiums, weshalb Auslandssemester auch Pflicht sind, wie die Referenten Frau Poquet-Diekmann und Herr Piegsa erläuterten. Absolventen dieser Schule sind im Anschluss oft als „Sekretäre“ tätig und agieren so international mit großen Firmen.
Des Weiteren informierten Frau Alena Kuhfuss (rechts auf dem Foto) und Frau Julia Meyer, beides ehemalige Abiturientinnen des SGS, über das Studium des Lehramts, sowohl in Bezug auf das Grundschullehramt als auch für die gymnasiale Laufbahn. In diesem Zusammenhang stellten die Schülerinnen und Schüler den perfekten Lehrer zusammen und konnten sich umfangreich über die Studiengänge informieren.
Ebenfalls vertreten war die Bundeswehr. Hauptfeldwebel Mirko Luptowitsch schilderte als Wehrdienstberater (Wehrdienstberatungsbüro Paderborn) Eindrücke über das alltägliche Leben eines Soldaten und hielt zu einem Austausch über kritische Einsätze der Bundeswehr an. Zudem informierte Herr Luptowitsch über das duale Studium bei der Bundeswehr und legte den Schülerinnen und Schülern die Aufstiegschancen bei der Bundeswehr nahe.
Über Aufstiegschancen sowie ein duales Studium bei Phoenix Contact wurden die beiden Jahrgangsstufe ebenfalls informiert. Produkte wie Verschlusskappen und technische Module wurden von den Referenten Herr Maule und Herr Sawicik vorgestellt, um die Frage der Schülerschaft zu beantworten: „Was genau macht eigentlich Phoenix Contact?“.
Das Berufsbild der Bankkaufmannes/-frau wurde durch Frau Diana Ludwig (links auf dem Foto zusammen mit zwei Oberstufenschülern) und Frau Galina Neufeld von der Sparkasse Höxter vorgestellt. Dabei zeigte sich ein weit gefächertes Ausbildungsangebot und auch der Aufbau der Sparkasse im Kreis Höxter mit den damit verbundenen Einsatzmöglichkeiten wurde dargestellt.
Um zu der Polizei zu gehen, braucht man das Abitur oder wenigstens das Fachabitur. Das machte Hauptkommissar Konrad Matheus von der Polizei Höxter deutlich. Zudem sind ein aktuelles Sportabzeichen und einige körperliche Voraussetzungen nötig. Mit der Bewerbung dürfe man auch nicht lange zögern, doch hat man das Studium an der Polizeischule erstmal hinter sich, kann man sich als Beamter über einen sicheren Arbeitsplatz freuen – wie etwa Hauptkommissar Konrad Matheus.
Alle Referenten vermittelten ihr Berufsfeld trotz hoher Temperaturen mit viel Engagement und Freude und halfen den Schülerinnen und Schülern zu einem kleinen, aber besseren Einblick in das Leben nach dem Abitur. (Textvorlage: Johanna Koch)
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